REITHER Venturiquench

 

   

In der REITHER Venturiquench werden heiße Abgase durch direkte Eindüsung von Wasser gekühlt. Die Kühlgrenztemperatur wird dabei in Sekundenbruchteilen erreicht. Die sehr schnelle Gaskühlung verhindert die De-Novo-Synthese von Dioxinen und Furanen. Neben der Rauchgaskühlung erfolgt eine Staubabscheidung durch das Venturiprinzip. Die verstellbare Venturikehle sorgt für eine stabile Funktion bei wechselndem Volumenstrom.

Rauchgase aus Verbrennungsanlagen für Chemieabfälle enthalten meist stark korrosive Bestandteile wie HCl, Cl2, SO2, etc., die hohe Anforderungen an den Werkstoff stellen. In Zusammenarbeit mit der Firma SGL CARBON GmbH haben wir diesen neuartigen Quenchapparat so konstruiert, dass er aus korrosionsfestem Apparatebaugraphit DIABON gefertigt werden kann.
Die REITHER Venturiquench ist aber auch aus Edelstahl, Hastelloy oder Siliziumcarbid lieferbar.

Vorteile:
• bis 1200 °C einsetzbar
• geringe Bauhöhe
• Kombination von Gaskühlung und Staubabscheidung
• der Querschnitt der Venturikehle kann während des Betriebes verändert werden
• die Sprühdüsen liegen außerhalb des Gasstromes, eine Mantelkühlung und eine Wandspülung gewährleisten eine hohe Betriebssicherheit.

Abb. oben: Sprühbild der außenliegenden Düsen.
Abb. unten: Venturispalt mit Verdränger.

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